Thomas Österheld

Nach Blockflötenunterricht und Schulchor folgte die intensive Beschäftigung mit der Gitarre. Mit der elektrische Gitarre spielte er in verschienen Gruppen. Erste Konzerte mit freier Improvisation folgten schon in der Oberstufenzeit. Nach dem Abitur reichten Konzerte und Unterricht schon fast zum Leben und es begann die Vorbereitung auf ein Musikstudium. Saxophon und Klarinette kamen dazu. Zusätzlich nahm er Klavierunterricht am Konservatorium in Göttingen.

Im Kulturpädagogik-Studium mit Musik als Hauptfach, Literatur, Soziologie und Philosophie erhielt er Unterricht in Komposition, Dirigieren und Ensembleleitung bei Wolfgang Roscher und  Johannes Goebel.  Teil des Studiums Gesangs- und Instrumentalunterricht an mehreren Instrumenten. Nach dem Vordiplom wurde er selber Saxophonlehrer an der Universität Hildesheim.

Das noch unverschulte Studium bot viel Raum für eigene Projekte wie das überregional bekannt gewordene Duo Saxomotion. Auftritte mit Michael Renkel und Burkhard Beins hatten die Einladung zu Günther Christmanns Vario Projekten zur Folge. Mit Michael Griener und Rudi Mahall gab es verschiedene Gruppen.

Im letzten Jahrzehnt spielte er neben Jazz und improvisierter Musik auch Uraufführungen neuer Musik  von so unterschiedlichen Komponisten wie Phil Corner, Christian Wolf, Andreas Weixler, Alvin Lucier, Eva-Maria Houben, Violeta Dinescu, Nikolaus Gerszewki,  Ryan Ross-Smith und David Kim-Boyle.

Aufnahmen des Lignum Quartetts (u.a. mit Frank Paul Schubert) wurden von Radio Bremen gesendet. 2015 spielte er bei einer vom Goethe-Institut geförderte Tournee mit dem TonArt Ensemble durch Rumänien u.a. beim Intrada Festival für neue Musik in Timisoara.

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