clusterliste@vamh.de karo shopping music Sa 18. Nov 18

Karo Shopping Music

Sa 18. November 2017
15:00 – 15:30

Die Windsbraut singt ihren Gruß

Zum Wald denn! da raset lautschallend
Das Horn durch des Windes Schrein,
Da krachen die Wipfel und fallen
Zum Abgrund Strom, Baum und Stein.

Joseph von Eichendorff

Georgia Ch. Hoppe
Schnabelhorn, Saxophon

Thomas Niese
Kontrabaß

Uli Sobotta (Bremen)
Euphonium, Plesshorn, Kornett

FARBWERKE M6 KONTERKARO
Hamburg Marktstr.6
U Feldstr. oder Messehallen

Eintritt frei

www.farbwerke-m6.de
www.tonart-hamburg.de

Advertisements

Akademie der Künste 2.11. 2017 20:00h

Akademie der Künste 2.11. 2017 20.00h

1. Teil:

„Li Bai trifft auf 1 3 5 7 9“ (Manfred Stahnke)

Carla Genchi, Wu Wei, Goran Lazarevic und TonArt String Trio in naturreiner Bohlen-Pierce-Stimmung

TonArt String Trio

Nicola Kruse Violine

Manfred Stahnke Viola

Thomas Niese Kontrabass

mit WuWei (Sheng), Carla Genchi (Mezzosopran) und Goran Lazarevic (Akkordeon)

Vor mehr als 40 Jahren kam in Hamburg ein Mikrowellen-Ingenieur auf die Idee, eine Tonskala auf naturreinen Intervallen aufzubauen, die nur die ungradzahligen Naturtöne abbildete. Heinz Bohlen wurde mit John Pierce der Namensgeber der „Bohlen-Pierce-Skala“, die erstmals mit einem naturrein gestimmten Streichquartett in der Freien Akademie der Künste in Hamburg zu hören sein wird.

Das TonArt String Quartet hat im Sommer 2017 Stimm- und Spiel-Techniken entwickelt, diese Art von Melodik und Harmonik zu Gehör zu bringen. Dafür müssen Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass umgestimmt und völlig neue Griffe gelernt werden. Es gibt in dieser Welt keine Oktaven oder Quinten, dafür aber andere, nie naturrein gehörte Intervalle.

Die Idee von Heinz Bohlen, die Naturtöne 1-3-5-7-9 rein abzubilden, hat TonArt kombiniert mit der „Just Intonation“ des US-Amerikanischen Komponisten und Instrumentenbauers Harry Partch. Partch befreite sich von der temperiert gestimmten westlichen Musik und integrierte viele Einflüsse in sein Konzept, die von Vorderasien bis nach China reichen. Er übernahm aus diesem Raum auch Instrumente oder baute sie nach. Seine berühmten „Li Po Songs“ beruhen auf klassischen chinesischen Gedichten von Li Po (Li Bai). Partch selbst trug sie in seiner mikrotonalen Gesangstechnik vor und begleitete sich dabei auf seiner „Adapted Viola“.

TonArt String Quartet erweist Harry Partch seine Reverenz, indem es Bezug nimmt auf seine Vertonungen dieses großen klassischen chinesischen Dichters. Wie bei Partch wird unsere Musik durchaus nicht „chinesisch“ klingen, sondern wird eine Art Weltmusik suggerieren, wo Volkstümliches sich mit Minimalistischem oder „Maximalistischem“ verbindet. Letzteres Wort stammt von György Ligeti, der damit wortspielerisch die höchste Kunstmusik umriss.

Li Bai Original Pinyin translation
床前明月光 chuáng qián míng yuè guāng (bed – before – bright – moon – beam)
疑是地上霜 yǐ shì dì shàng shuāng (doubt – is – earth – on – frozen)
舉頭望明月 jǔ tóu wàng míng yuè (raise – head – look – bright – moon)
低頭思故鄉 dī tóu sī gù xiāng (drop – head – think – old – homeland)

2. Teil:

„nocturne chinoise II“ – Fragen an den weißen Hasen

Künstlerische Leitung & Komposition: Hannes Wienert

TonArt Ensemble mit WuWei (Sheng), Carla Genchi (Mezzosopran) und Goran Lazarevic (Akkordeon) – Marion Gretchen Schmitz (Sprecherin)

Texte: Gedichte aus der Tang Dynastie von Li Bai

Die Performance von „nocturne chinoise II“ – Fragen an den weißen Hasen – verbindet traditionelle chinesische und westliche Instrumente auf innovative, improvisatorische und technisch höchst anspruchsvolle Weise. Musik und Text (Gedichte des berühmten Tang-Poeten Li Bai) beziehen sich spielerisch und kreativ direkt aufeinander und setzen sich künstlerisch in ästhetisch immer neue Spannungsfelder. Die Texte stammen aus dem 8. Jahrhundert, sind aber in ihren Grundthemen wie Sehnsucht nach der Heimat, der Poesie, der Liebe und der Hoffnung, dem Krieg und dem zerstörten bzw. verloren gegangenen Gefühl zeitlos. Dennoch oder gerade deshalb steht der bezaubernd betörende Klang der 4000 Jahre alten chinesischen Mundorgel Sheng im Mittelpunkt der Aufführung. Erweitert wird der in unserem Kulturkreis selten zu hörende Klang durch ein europäisches Durchschlagzungeninstrument, Goran Lazarevic’s Akkordeon, einem Urenkel der Sheng, und dem charismatischen Mezzosopran der Italienerin Carla Genchi.

Die außergewöhnliche Kombination von Mundorgeln, Akkordeon, menschlicher Stimme und den TonArt Streicher/innen in Verbindung mit weiteren Blasinstrumenten und Percussion führen in ihrem zeitweise mikrotonalen Zusammenspiel in eine Klangwelt, die alt entfernt und zugleich neu und nah erscheint.

Wu Wei ist einer der berühmtesten Sheng-Spieler Chinas, der die alten chinesischen Künste neuartig mit aktuellen künstlerischen Strömungen zu verbinden sucht.

Es werden Pflaumenwein und Lychees in der Pause gereicht!

TonArt Ensemble Hamburg:

Daria Karmina Iossifova Toy Piano, Melodica

Ulla Levens Violine

Nicola Kruse Violine

Georgia Hoppe Clarinette, Saxonette, HuLuSI

Manfred Stahnke Viola, HuLuSi

Thomas Österheld Bassclarinette

Thomas Niese Kontrabass

Helmuth Neumann Altonium, Percussion, Schneckenhorn

Michael Haase Dan Bao

Hannes Wienert Sopransax, Sheng, Piri, HuLuSi

Marion Gretchen Schmitz: Sprecherin

Ort: Akademie der Künste, 2-11-2017

Eintritt 15,-/ermäßigt 10.- €

***********************************************************

Form und Freiheit, Do. 12. Oktober 2017

10 Stücke für Ensemble und Solisten

Do, 12.Oktober 2017 20:00 Uhr

Alfred-Schnittke-Akademie Max-Brauer-Allee 24 HH-Altona
Eintritt € 15/10

Eine Gruppe von Musikern schafft einen Klangraum
für einen Einzelnen und beeinflußt ihn dabei entscheidend
in der Gestaltung seines Solos.
Eigentlich ganz einfach,aber was dabei genau geschieht,
kann durch festgelegtes, minimalistisches Spiel des
Ensembles einerseits und freie Improvisation des Solisten
andererseits deutlich werden.
60 Minuten.
Jeweils wechselnde Besetzungen und Notationen.
Konzept / Komposition: Michael E. Haase

TonArt Ensemble:
Nicola Kruse – Violine
Krischa Weber – Cello
Sven Uber – Violine
Thomas Niese – Kontrabass
Daria Karmina Iossifova – Piano
Georgia Ch.Hoppe – Klarinetten
Thomas Österheld – Bassklarinette
Helmuth Neumann – Trompete, Altonium
Michael E. Haase – Dan Bao,Banjo,Zither
Hannes Wienert – Piri, Sheng

karo shopping music Sa 15. Juli 2017

Karo Shopping Music

Sa 15. Juli 2017
15:00 – 15:30

Wasserkunst

Wasserkunst kann mehr sein als „ein System zur Förderung, Hebung und Führung von Wasser“.
Die beiden TonArtmusiker nutzen Wasser als Klangerzeuger, Klangmodulation und Klangassoziation:
Instrumente im Wasser, Wasser im Instrument, Wasser als Instrument.
Und dazu die lyrische Blasinstrumente Piri und Saxonett.
(Wasserfeste Kleidung ist nicht erforderlich)

Georgia Ch. Hoppe
Schnabelhorn, Gummisax, Wasserschlauch

Hannes Wienert
Trompsax, Wassertrompete, Piri, Quattroflexschlauch

FARBWERKE M6 KONTERKARO
Hamburg Marktstr.6
U Feldstr. oder Messehallen

Eintritt frei

www.farbwerke-m6.de
www.tonart-hamburg.de

STIMMEN, 2.7. St. Petri

STIMMEN

Compagnia Vocale / TonArt Ensemble

Sonntag, 2. Juli, 19 Uhr
St. Petri, Schillerstr. 22,
Hamburg – Altona
€ 12 / 8

Der Kammerchor und das Instrumentalensemble
bilden mit 35 MusikerInnen einen Klangkörper,
den es als Experimentierfeld für die Begegnung
unterschiedlicher Musikformen und -auffassungen
zu entdecken gilt.

Die Compagnia Vocale Hamburg, gegründet 1998,
wird geleitet von LKMD Hans-Jürgen Wulf.
Ihr Hauptinteresse gilt der geistlichen A-cappella-
Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart.
TonArt wurde 1989 von MusikerInnen verschiedener
stilistischer Herkunft gegründet. Schwerpunkte der
Arbeit sind Spiel- und Kommunikationsformen der
freien und gelenkten Improvisation.

TonArt-Ensemble
Georgia Ch. Hoppe – Klarinetten Nicola Kruse – Violine
Krischa Weber – Cello Thomas Niese – Kontrabass
Manfred Stahnke – Viola Thomas Österheld – Bassklarinette
Michael E. Haase – Dan Bao Hannes Wienert – Piri, Sheng

Gefördert vom Musikstadtfonds der Hamburger Kulturbehörde

Odyssa, Do 11. Mai 2017, 20:00

 Mosaïque_d'Ulysse_et_les_sirènes aus arabischen Wikipedia

ODYSSA

Für Sopran und großes Ensemble

Konzept – Improvisation nach Textpassagen und grafischen Notationen.

Die Odyssee wurde zunächst jahrhundertelang mündlich durch Sänger überliefert, bis Homer sie aufschrieb. In dieser Form haben die Geschichten des umherirrenden, seine Heimat suchenden Mannes seit fast dreitausend Jahren die Menschen inspiriert.

Hier nun übernimmt eine Sängerin diese Rolle: Odyssa.

Sängerin und Ensemble lassen die höchst bilderreiche homerischen Sprache Musik werden; die Abenteuer des Odysseus, die wilden Geschichten von Göttern, Menschen und dem Meer werden Klang – eine neue Sicht auf diesen alten, höchst aktuellen Mythos.

Frauke Aulbert: Stimme

TonArt Ensemble

Nicola Kruse: Violine

Ulla Levens: Violine

Manfred Stahnke: Viola

Krischa Weber: Cello

Thomas Niese: Kontrabass

Georgia Hoppe: Klarinetten, Altsaxofon, Mandoline

Thomas Österheld: Bassklarinette

Michael Haase: Banjo, Danbao, Zither

Hannes Wienert: Sopransaxofon, Sheng

Helmut Neumann: Trompete

Idee und Konzept: Thomas Niese

Eintritt 10 / 15 EUR

Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, 22765 Hamburg

Frauke Aulbert, mit dem außergewöhnlichen Stimmumfang von knapp vier Oktaven, ist auf Neue Musik spezialisiert. Nach der klassischen Ausbildung liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf so genannten ‚erweiterten’ Gesangstechniken wie Ober- und Untertongesang, Mulitphonics und vielen mehr, um die klanglichen Möglichkeiten ihrer Stimme auszuloten und Grenzbereiche zu überschreiten. Die Vokalklang-Forscherin studiert und singt Stile verschiedenster Genres wie Gamelan, Jazz, Dhrupad, Beatboxen, Ober- und Untertongesang, Multiphonics und baut diese Klänge in ihre Interpretation zeitgenössischer Vokalmusik mit ein